6. bis 8. November 2018
Plenarsaal Bonn
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Dr. Sabine Rehmer

Psychische Belastungen am Arbeitsplatz handhaben – Ein Konzept zur Verknüpfung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement

Dr. Sabine Rehmer

Diplompsychologin, Geschäftsführerin des Instituts für Gesundheit in Organisationen

Zum Vortrag:

Arbeit hat eine besondere Bedeutung für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Beschäftigten. Gleichzeitig können ungünstige Arbeitsbedingungen zu psychischen Beanspruchungen, Stress oder sogar zu psychischen Erkrankungen führen. Das Ziel ist gesundheitsförderliche und schädigungsfreie Arbeit in einer gesunden Organisation.

Auf dem Weg zur gesunden Organisation werden bei der Handhabung psychischer Belastungen im Unternehmen zwei Ansatzpunkte unterschieden:
(1) die Vermeidung von Gefährdungen – das vorrangige Ziel des Arbeitsschutzes im Sinne der Gestaltung menschengerechter Arbeit;
(2) Die Förderung der Gesundheit – vorrangiger Ansatzpunkt des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit den Zielen Personen zu gesundheitsförderlichen Verhalten befähigen und betriebliche Strukturen und Abläufe so gestalten, dass sie die Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Oft werden diese Prozesse im Unternehmen voneinander unabhängig durchgeführt – Wir sehen sie als zwei Seiten einer Medaille!

Wir zeigen Ihnen einen Weg auf, wie durch die Verknüpfung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung mit dem betrieblichen Gesundheitsmanagement mögliche „Stolpersteine“ reduziert werden können. Unser Motto:  Der gemeinsame Weg zur gesunden Organisation: Gefährdungen vermeiden – Gesundheit fördern

Zur Person:

Dr. Sabine Rehmer ist Arbeits- und Organisationspsychologin und Geschäftsführerin des Instituts für Gesundheit in Organisationen. Seit mehr als 10 Jahren ist sie in zahlreichen Projekten zur Gesundheitsförderung und zur Reduzierung arbeitsbedingter Fehlbelastungen in mittelständischen und großen Unternehmen tätig. Ihre Schwerpunkte sind gesundheitsförderliche und gesundheitsgefährdende Faktoren im Arbeitskontext, Gefährdungsbeurteilungen psychischer Belastungen und die Aus- und Weiterbildung betrieblicher Akteure in diesen Themenbereichen.