6. bis 8. November 2018
Plenarsaal Bonn
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Prof. Dr. rer. pol. Walther Müller-Jentsch

Prof. Dr. rer. pol. Walther Müller-Jentsch

Prof. Dr. rer. pol. Walther Müller-Jentsch, emeritierter Professor für Soziologie mit dem Lehrstuhl „Mitbestimmung und Organisation“.

Nach Absolvierung einer kfm. Lehre und mehrjähriger Berufstätigkeit als Industrie­kaufmann Aufnahme des Studiums der Soziologie in Frankfurt/Main und der „Indust­riellen Beziehungen“ in London. Danach tätig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung in Frankfurt/M. mit Schwerpunkt in der empirischen Sozi­alforschung (Forschungsprojekte über Gewerkschaften und Tarifpolitik). 1982 Berufung zum Soziologieprofessor (mit dem Schwerpunkt Arbeit) nach Paderborn. 1992 Berufung auf den neugeschaffenen Lehrstuhl „Mitbestimmung und Organisa­tion“ an der Ruhr-Universität Bochum. Leitung von Forschungsprojekten über „Klein- und Mittelbetriebe“, „Neue Technologien und Tarifpolitik im internationalen Vergleich“, „Repräsentative Befragung von Betriebsräten im Maschinenbau“.

Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift „Industrielle Beziehungen – Zeit­schrift für Arbeit, Organisation und Management“.

Mitbestimmung Quo Vadis?

Herausforderungen und Perspektiven für die Betriebsratsarbeit:

  • Was verstehen wir unter Mitbestimmung?
  • Mitbestimmung und Soziale Marktwirtschaft
  • Aktuelle Angriffe auf die Mitbestimmung (Unternehmens- und betriebliche Mitbestimmung)
  • Zum Verhältnis von Mitbestimmung und Tarifpolitik
  • Die wechselnden Rollen des Betriebsrats in seiner aktuellen Praxis  
  • Neue Problemfelder (Mitbestimmung in Netzwerken; Europäische Ebene)


„Als Sprachrohr qualifizierter und motivierter Belegschaften ist der Betriebsrat ist zu einer tragenden Säule der deutschen Arbeits-beziehungen geworden. In den gegen­wärtigen Umstrukturierungs-prozessen von Unternehmen und Betrieben in der globa­lisierten Wirtschaft finden wir Betriebsräte nicht selten in den Rollen von kompeten­ten Krisenmanagern und aktiven Befürwortern der Modernisierung.“