6. bis 8. November 2018
Plenarsaal Bonn
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„Nicht ohne Volker Vorbild“ – Arbeitnehmer einbeziehen in Arbeitsgruppen nach § 28a

Maren Bullermann

Dipl. Ing. Maren Bullermann

Zum Projekt:

„§ 28 a: … nicht ohne Volker Vorbild!“

„Für uns als Betriebsrat zählen jede Kollegin, jeder Kollege und jeder einzelne Arbeitsplatz in der GEWOBA. Wir machen keine „Stellvertreterpolitik“. Wir gestalten gemeinsam mit Kolleginnen, Kollegen und der Unternehmensleitung die Zukunft in der GEWOBA. Mit unserem Newsletter „WellenBRecher“ informieren wir regelmäßig. Kolleginnen und Kollegen sollen bei anstehenden Veränderungen mitwirken können. Im Betriebsratsteam setzen wir auf Arbeitsteilung. Unsere gemeinsame Stärke ist die Vielfalt im Team!“ 

  • Die Herausforderung bestand darin, die große Gruppe der gewerblichen Kollegen, die ihr Büro vor Ort in den Quartieren haben, in die Arbeit des Betriebsrates einzubinden.
  • Konkreter Anlass waren diverse Veränderungsprozesse mit negativen Auswirkungen an den Arbeitsplätzen, denen der Betriebsrat in der bestehenden Organisationsform nicht gerecht werden konnte.
  • Die neue Rahmenvereinbarung über die Arbeitsgruppe für Hauswarte und Gärtner gemäß § 28a BetrVG setzt geübte Praxis in rechtliche Verbindlichkeit um und wird dadurch gestärkt. Der Betriebsrat überträgt Informations- und Beratungsrechte.
  • Mit unmittelbarer Beteiligung der Kollegen können jetzt problemnahe Lösungen gefunden werden. Die Kollegen werden dafür zeitlich freigestellt und haben Schulungsanspruch.

 

Zum Unternehmen:

Die GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen ist das größte Immobilien-unternehmen im Land Bremen. Jeder siebte Bremer wohnt bei der GEWOBA. Mit rund 56.000 verwalteten Wohnungen gehört die GEWOBA zu den Großen der Branche in Deutschland. 444 Menschen sind bei der GEWOBA beschäftigt. Bei einer Bilanzsumme von rund 1.093 Millionen Euro verzeichnet die GEWOBA einen Jahresüberschuss von rund 34,9 Millionen Euro. In über 80 Jahren wurde in der GEWOBA hochwertiger Wohnungsbestand und umfassendes Know-how aufgebaut. Durch Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung sorgt die GEWOBA für einen hohen Wohnkomfort, ein angenehmes Wohnumfeld und eine hohe Zufriedenheit bei den Mietern und Eigentümern.

 

Zur Person:

Frau Bullermann ist seit 1995 als Bauingenieurin in der Stadtentwicklung bei der GEWOBA in Bremen beschäftigt. Sie ist Mitglied der Gewerkschaft IG BAU. Im Betriebsrat der GEWOBA engagiert sie sich seit 10 Jahren. Seit 2006 ist sie Vorsitzende des Gremiums. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit als Vorsitzende sieht Frau Bullermann in der Organisatorin der Arbeit des Betriebsratsgremiums und in ihrer Funktion als Sprecherin. Dazu gehört insbesondere, dass sie Vorschläge macht, wie der Betriebsrat die Kolleginnen und Kollegen am besten über seine Arbeit informieren kann. Frau Bullermann ist als Business-Coach zertifiziert.

 


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